Donnerstag, 8. Januar 2015

Rezension - Die fünfte Welle



Titel: Die fünfte Welle

Autor: Rick Yancey

Originaltitel: The Fifth Wave Vol. 1

Genre: Science Fiction / Dystopie

weiteres: Dies ist der 1. Teil einer Reihe

Seitenzahl: 480 Seiten

Erscheinungsdatum: April 2014

Preis: 16,99 € (Hier kaufen




Inhalt  

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...
Bild und Textquelle Goldmann Verlag

Schreibstil

Ich muss sagen, am Anfang hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil und auch damit in die Geschichte reinzukommen. Zu beginn war gab es viele Zeitsprünge in der Erzählung, was ein bisschen anstregend beim Lesen war. Aber ich habe mich an den Schreibstil von Rick Yancey gewöhnt und hatte dann später auch keine Probleme mehr damit. Die Handlung nimmt dann auch an fahrt auf als Cassie auf Evan Walker trifft. Im Endeffekt muss ich sagen gefällt mir der Schreibstil doch ganz gut, der Autor schafft es einen zu verunsicher, sodass man nicht mehr weiß wer gut und wer böse ist. Außerdem gibt es einige Wendungen in der Geschichte, die ich so nicht erwartet hatte und mich positiv überrascht haben.

Charaktere 

Es gibt drei Protagonisten, aus deren Sicht geschrieben wird. Cassie, die Hauptprotagonistin; Zombi, ein junger Soldat und ein Silencer.
Das schöne daran ist, dass man richtige unterschiede zwischen Personen bemerkt. Ein Nachteil der wechselnden Perspektive war, dass man sich nicht 100% in eine der Personen reinversetzen konnte, aber so hat man eben mehr spannende Handlungsstränge.
Vor allem Cassie, gefällt mir sehr gut. Sie handelt auch sehr realistisch, es ist die richtige Mischung aus Mut und der Verzweiflung, dass sie der letzte Mensch auf der Erde ist.
Sehr spannend fand ich auch die Passagen aus der Sicht des Silencers (Alien). Den die sind hier erfrischend anders als man es aus anderen Büchern kennt und es ist spannend auch die Gedankengänge eines Aliens zu lesen.

sonstiges

Die Wellen (Angriffe) der Aliens sind meiner Meinung nach sehr realistisch und logisch für einen Angriff von Außerirdischen. Denn genau so kann man die Menschheit dezimieren ohne wirklich viel dafür zu tun.
Was ich damit sagen will: Wenn es jemals zu einem Angriff von Aliens kommen wird, könnte ich mir vorstellen das es so wie in diesem Buch abläuft!

Fazit

Letztendlich muss ich sagen hat mich dieses Buch, trotz meiner Anfänglichen Probleme, überzeugt!
Denn ich finde, Rick Yancey hat sich eine realistische und spannende Geschichte ausgedacht, bei der man nie genau weiß wer der Gute und wer der Böse ist.
Ein großer Pluspunkt, war für mich, dass die Aliens keine gruseligen grünen dinger sind!
Ich bin sehr gespannt wie diese Geschichte weitergehen wird und freue mich auf Band 2.



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